Frontal facade for a proposed New Kunsthaus
Künstler/in
Josef Dabernig
(geb. 1956 in Kötschach-Mauthen, Kärnten)
Date2004
ClassificationsDruck
MediumDigitaldruck auf Polysterol
Paper Supportbeschreibung
Dimensions88 x 123 cm
Credit LineArtothek des Bundes
Object number26390
DescriptionEin verbindendes Element der Arbeiten von Josef Dabernig ist eine strukturelle Ordnung. Nach seinem Studium der - ganz klassischen – Bildhauerei hatte Dabernig sich abgearbeitet an konzeptueller Strenge, hatte mitunter versucht, die Natur über die Lehre des Pythagoras zu transformieren, hatte Strukturen freigelegt und eine klare Ordnung geschaffen. Irgendwann schien die Zeit gekommen, ' in die entstandenen Leerräume dieses Rasters sparsam Hinweise einer sozialen Identität mit all ihren privaten Obsessionen wie familiären Konstrukten zu setzen und der Ernsthaftigkeit formaler Kriterien bisweilen ironische Inhalte zu verleihen.Die Vorschläge für ein neues Kunsthaus beispielsweise, 2004 im Grazer Kunstverein erstmals als Reaktion auf das dortige Kunsthaus gezeigt, wissen zwar den grundsätzlichen Anforderungen, nicht wirklich jedoch den internationalen Standards zu entsprechen. Wen wundert es auch, entstammt das Vorbild der Fassade doch vom Berliner Friedrichstraßenpalast und jenes des Restaurants einer Bar im polnischen Łódź.
Gekürzter Text: Daniela Gregori
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