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Foto: Lineematiche, Luca Guadagnini
Oliver Ressler
Lebensdaten: geb. 1970 in Knittelfeld, Steiermark
Biographie: www.ressler.at

1989–1995 Hochschule für angewandte Kunst, Wien
lebt und arbeitet in Wien

Auszeichnungen
2016 erhielt er den erstmals vergebenen Schweizer Kunstpreis Prix Thun für Kunst und Ethik

Oliver Ressler ist ein Künstler und Filmemacher, der Installationen, Arbeiten im Außenraum und Filme zu Themen wie Ökonomie, Demokratie, Klimawandel, Widerstandsformen und gesellschaftlichen Alternativen realisiert.
Im Laufe der Jahre hat er mit den KünstlerInnen Zanny Begg (Sydney), Ines Doujak (Wien), Martin Krenn (Wien), Carlos Motta (New York), Gregory Sholette (New York), David Thorne (Los Angeles) und dem Soziologen Dario Azzellini (New York/Berlin) zusammengearbeitet.

Oliver Ressler hatte Einzelausstellungen im Berkeley Art Museum, USA; Platform Garanti Contemporary Art Center, Istanbul; Museum of Contemporary Art, Belgrad; Centro Cultural Conde Duque, Madrid; Bunkier Sztuki Contemporary Art Gallery, Krakau; Kunstraum der Universität Lüneburg; Alexandria Contemporary Arts Forum, Ägypten; The Cube Project Space, Taipeh. Seit 2014 fanden thematische Überblicksausstellungen statt im Wyspa Institute of Art, Danzig; LENTOS Kunstmuseum, Linz; Centro Andaluz de Arte Contemporaneo – CAAC, Sevilla; MNAC – National Museum of Contemporary Art, Bukarest; SALT Galata, Istanbul.

Ressler nahm an über 300 Gruppenausstellungen teil, u.a. im Museo Reina Sofía, Madrid; Centre Pompidou, Paris; Yerba Buena Center for the Arts, San Francisco; Castello di Rivoli, Turin; Museum der Moderne, Salzburg; Museum of Contemporary Art, Krakau; ZKM, Karlsruhe; Van Abbe Museum, Eindhoven; MASSMoCA, North Adams, USA; EMST – National Museum of Contemporary Art, Athen.

Oliver Ressler war darüber hinaus an den Biennalen in Prag (2005), Sevilla (2006), Moskau (2007), Taipei (2008), Lyon (2009), Gyumri (2012), Venedig (2013), Athen (2013, 2015), Helsinki (2014) und Quebec (2014), Jeju (2017), Kiew (2017) beteiligt, und an der Documenta 14, Kassel, 2017 (als Teil der Sammlungsausstellung des EMST).

Unter den bisher 27 fertig gestellten Filmen befinden sich drei Filme über die politischen Prozesse in Venezuela (gemeinsam mit Dario Azzellini) und drei Filme über die Antiglobalisierungsbewegung. Resslers Filme wurden bei tausenden Veranstaltungen von sozialen Bewegungen, in Kunstinstitutionen, in Kinos und bei Filmfestivals gezeigt. 2013 fand eine Werkschau im Centre d’Art Contemporain in Genf statt.

Von 2013 – 2015 arbeitete Ressler als Projektleiter mit Ines Doujak an Utopian Pulse – Flares in the Darkroom, einem vom FWF (AR 183-G21) unterstützten Forschungsprojekt, das in der Secession in Wien und im Württembergischer Kunstverein in Stuttgart realisiert wurde.
Für die Taipei Biennale 2008 kuratierte Ressler eine Ausstellung zur Antiglobalisierungsbewegung, A World Where Many Worlds Fit.
It’s the Political Economy, Stupid, eine zusammen mit Gregory Sholette kuratierte Ausstellungsserie über die Finanzkrise, wurde neun Mal in Europa und Nordamerika gezeigt (2011 – 2016).