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Katarina Matiasek
Lebensdaten: geb. 1965 in Wien
Biographie: http://www.katarinamatiasek.net

Katarina Matiasek arbeitet als Künstlerin und Anthropologin. Ihre digitalen Fotografien und Videoarbeiten verwenden unsere Faszination mit dem panoramatischen Blick, um fotografisch hergestellte Wirklichkeiten zu befragen. Die Herausforderung für den Betrachter stellen verschiedene formale Unterbrechungen von städtischen, ländlichen, industriellen oder historischen Panorama-Ansichten dar. Diese konzeptuellen Interventionen adressieren die Wahrnehmung nicht in Bezug zu einer äußeren Wirklichkeit, sondern zum Medialen oder Mediatisierten selbst. Seit 1997 erarbeitet sie mit dem britischen Komponisten Scanner Videoarbeiten, die herkömmliche Kontinuitäten zwischen Bild und Ton analysieren und durchbrechen.

Nach Diplomstudien in Medienkunst (Hochschule für Angewandte Kunst Wien) und in Visueller Anthropologie (Universität Wien) war sie als Artist in Residence am Irish Museum of Modern Art, Dublin (1999), am Art Institute, Chicago (2003) und an der Domus Academy, Venedig (2005). Ihre Arbeiten wurden in vielen internationalen Räumen ausgestellt, darunter Apex Art, New York, Art Gallery of Hamilton, Ontario, Centro Cultural Conde Duque, Madrid, Contemporary Art Museum, Tampa, Govett-Brewster Gallery, New Plymouth, Grita Insam Gallery, Wien, Hayward Gallery, London, Institute of Modern Art, Brisbane, Irish Museum of Modern Art, Dublin, Kunsthalle, Krems, Künstlerhaus, Wien, Maerz Gallery, Linz, Manege, St. Petersburg, Municipal Art Gallery, Sofia, Museum der Moderne, Salzburg, Museum of Contemporary Art, Roskilde, Neue Galerie, Graz, Neues Museum Weserburg, Bremen, Viafarini, Mailand oder ZKM Museum für Neue Kunst, Karlsruhe. Video-Screenings umfassen etwa Dot.Nu Festival, Amsterdam und Rotterdam, Febiofest, Prag, Interdigitate, Auckland, Independent Film Festival, Neapel, Linoleumfest, Museum of Modern Art, Moskau, Moving Landscapes, Filmmuseum Wien, Sonambiente Festival, Berlin, oder Sonar Festival, Barcelona. 2005 kuratierte sie für den Kunstraum 13/2 das Screening Sonic Zoom zum Verhältnis zwischen Ton und Bild.