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Sylvia Eckermann
Lebensdaten: geb. in 1962 Wien
Biographie: http://syl-eckermann.net

lebt und arbeitet in Wien/ A
Seit Ende der 1980ger beschäftigt sich Eckermann künstlerisch mit dem digitalen Raum, seiner Beschaffenheit und seinen Möglichkeiten. Zahlreiche Projekte dienten ihr dazu, diesen zu erforschen und konkret in nationalen und internationalen Ausstellungssituationen zu thematisieren.
War es Anfangs ausschließlich der virtuelle Raum (fluID - arena of identities, Kulturhauptstadt Graz 2003, Expositur - a virtual knowledgespace, KIASMA Museum moderner Kunst Helsinki/ FI 2003 oder Im Neunten Himmel, Museum Stein, Kunstmeile Krems AT, permanente Installation von 2008-09, um nur einige Projekte zu nennen) verschob sich ihr Interesse immer mehr hin zur „Schnittstelle“ zwischen dem realen und dem virtuellen Raum. (Spiegelzellen, Ars Electronica 2007, The Trend is your Friend, MKL Kunsthaus Graz 2009). In der Installation Naked Eye (Kunstraum Bernsteiner, 2010) wurde das Ephemere des (Projektions-)Lichts an das reale Objekt gebunden und das Dispositiv „Ausstellung“ untersucht.
Mit einem aus Tausenden Metern Nylondraht geknüpften Netz, das als Projektionsfläche und „expressives Sprachbild“ dient, hat Eckermann in der Lichtinstallation Crystal Math (paraflows, das weisse haus, 2012, Kunstraum Innsbruck 2013 ) die Ablösung der Finanzmärkte von menschlichen Akteuren hin zu Algorithmen ins Bild gesetzt. In der Ausstellung Probabilis (Kunstraum Bernsteiner, 2013) zeigte Eckermann Skulpturen die sie, abgeleitet vom Begriff „Freeze-Frame“ als „Freeze Objects“ bezeichnet. Diese Objekte stellen eine Auseinandersetzung mit den Begriffen Wahrscheinlichkeit und Kontingenz dar.

2012 Österreichisches Staatsstipendium für Video- und Medienkunst
2010 File Prix Lux, Electronic Language Festival, São Paulo, TIYF! nominated
2008 Projektstipendium des bmukk, Peking, China
2005/06 Auslandsstipendium des bmukk, Chengdu, China
1999 Auslandsstipendium des bmukk, London, GB
1998 Artist in Residency, Durham, Kanada
1996 Auslandsstipendium des bmukk, Fujino, Japan
1992 Teilnahme am Progetto Civitella d‘Agliano 92, Italien

Arbeiten (Auswahl)
2012/13
PROBABILIS
Einzelausstellung 4. Dez 2012 - 16. Feb 2013
kunstraum BERNSTEINER, Schiffamtsgasse 11, 1020 Wien
TELLURIC FORCE
Computer Animation, 2.0 Sound, Plasma-Bildschirm, Rahmen, 90 x 150 cm
PARKFAIR 2012 ARTE NOAH, September 19–23, 2012, Vienna, Austria
SOUND OF SIRENS
http://www.sound-of-sirens.net
Social Plattform / Video Portal, in Zusammenarbeit mit Edgar Honetschläger.
– ein soziales Netzwerk, das den interkontinentalen Informationsfluss abseits der offiziellen nationalen und internationalen Medien ermöglicht und fördert. SOS ist eine Bestandsaufnahme dessen, wie eine demokratische Gesellschaft mit einer Katastrophe umgeht. SOS konzentriert sich darauf wie der Einzelne, die Gruppe, wie eine Regierung, wie die Weltöffentlichkeit auf ein plötzliches Ereignis unfassbarer Dimension reagieren. Am Beispiel der nuklearen Katastrophe, die unter der Bezeichnung Fukushima 3/11 (11.03.2011) ins Gedächtnis nicht nur der japanischen Gesellschaft eingebrannt ist, findet eine künstlerische Untersuchung statt.
CRYSTAL MATH.
1-Kanal Videoinstallation, 5.1 Sound, 5000m Nylondraht
Im Basement des kunstraum BERNSTEINER installiert, wird das Netz als Raum thematisiert, in dem nicht kommuniziert wird, sondern eingefangen. Mathematische Modelle und Prozesse (Algorithmen) stellen heute 80% der Handelsbewegungen westlicher Finanzmärkte. Die Abhängigkeit von algorithmisch-mathematischen Modellen zur Erzeugung finanzieller Gewinne und der Durchsetzung eines utopisch-technologischen Wahrheitsbegriffs, der sich im Preis ausdrückt, erzeugen Zusammenbrüche und kataklytische Momente, in welchen die viel beschworenen Trends zu Abgründen nicht nur ökonomischer Art führen können.
kunstraum BERNSTEINER / im Basement, Wien AT
paraflows.7 - Reverse Engineering Festival für digitale Kunst und Kulturen, Wien AT
2010/11
NAKED EYE
Intermediale Installation
1. Dezember 2010 - 25. Jänner 2011, kunstraum BERNSTEINER, Wien AT
REIGEN
digitales Video (18min Loop), site-specific installation, Dorotheum Wien 2010
Breathe My Air Phase II - A Paradoxical Conversation Piece
3-Kanal Video, In Kooperation mit Gerald Nestler.
Four Zero Space, Hangzhou in cooperation with Shanghai eARTS CN
2009
The Trend is Your Friend!
eine performative mediale Anordnung
24. Sep.- 8. Nov. 2009 MKL / Kunsthaus Graz
The Trend Is Your Friend! verbindet naturwissenschaftliche, ökonomische, spieltheoretische und künstlerische Forschungen, Methoden und Technologien zu einer immersiven Installation, die Kunst und Wissenschaft nicht nur in Austausch bringt: Das Experiment verlässt das Labor, das Kunstwerk wird gleichzeitig zu einer wissenschaftlichen, spieltheoretischen Anordnung.
Produced by: MedienKunstLabor Graz, In Kooperation mit: steirischer herbst, Institut für Elektronische Musik und Akustik (KUG) & Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen (TU Graz)
Breathe My Air
3-Kanal Videoinstallation
2009 Mifan, VENUE_Room 208, NO.A3 Industrial Park-East, Shenzen CN
2009 Mifan, organised by ASAP, curated by Karel Dudesek, 798 Dashanzi Art District, Beijing CN
2008 project launch at CPU:798, Beijing CN
In Kooperation mit Gerald Nestler.
2008
Im neunten Himmel oder das andere Ende Europas
Rauminszenierung — interaktive audio-visuelle Installation
Museum Stein, Krems / A, Kurator: Dieter Buchhart
2007
Spiegelzellen | Mirror Cells
audiovisuelle, interaktive Installation, UnrealMod für 3 UserInnen
Feature Projekt der ars electronica 2007
Die begehbare Architektur ist ein sich nach oben verjüngender Raum mit 5x5m Grundfläche, der vollständig verspiegelt ist. Der Besucher spiegelt sich in den raumfüllenden Reflexionen dreier kreisrunder Projektionen – man scheint zu schweben und wird gleichzeitig Teil der Virtualität ...
Acting in Utopia, Linzer Landesgalerie, Linz A (06.09. - 09.11.2007)
Kuratoren: Anna Karina Hofbauer & Dieter Buchhart .
2006
plastic trade–off
kinetische Lichtinstallation
plastic trade–off ist ein Kunstprojekt, das globale Börsenmärkte und damit das zentrale Element der
globalen Ökonomie in Form einer Licht-Skulptur und eines Virtuellen Wissensraumes visualisiert;
Permantente Installation der Ausstellung working_world.net, Arbeiten und Leben in der Globalisierung,
Museum Arbeitswelt Steyr A, in Zusammenarbeit mit Gerald Nestler
2006
n o w h e r e
interactive audio-visuelle 3D-Collage
GameMod zur Gedankenwelt utopischer Architekturideen, beschrieben in der «Gläsernen Kette»
- ein Briefwechsel zwischen Bruno Taut, Wenzel Hablik, Hermann Finsterlin u.a.;
2006 media@terra, International Art + Technology Festival, Athen GR
2006 3rd International Digital Art Festival, Changzhou CN
2006 11-ART.COM 798 Arts District, Beijing CN
2006 aut. architektur und tirol, Innsbruck A
2005 Heiligenkreuzer Höfe, Wien A
wet f{r}iction
digitales Video 70’ Loop
3rd International Digital Art Festival, Changzhou CN
2005
RAUMATMEN
Videoinstallation
Sep 2005 - März 2006 Kindermuseum ZOOM, Museumsquartier, Wien A
MIRRAGE
a sight-specific interactive feedback circuit, GameMod
Museumsquartier, Wien A - Tonspur
reservoir_bots v.3
GameMod for a VJ+DJ life performance
NetBase t0 Wien A
2004
reservoir_bots v.2
GameMod for a VJ+DJ life performance
DJ: Electric Indigo
reservoir_bots v.1
eine interperformative Installation, GameMod
Künstlerhaus Wien A
fuchs-eckermann Projekte:
fluID - arena of identities
GameMod, ISEA2004
KIASMA Museum of Contemporary Art, Helsinki FI
In diesem Spiel geht es darum, seine Identität zu finden, sie zu verändern, sich eine Identität aus anderen Identitäten zusammenzusetzen oder die eigene oder fremde Identitäten zu dekonstruieren.
FUTURE DJ
GameMod for DJs Manchester GB
FemCity ein Multiuser Computerspiel
GameMod über Karriere, Lifestyle, Träume und Wirklichkeiten. FemCity stellt eine Simulation komplexer sozioökonomischer Zusammenhänge dar, mit denen junge Frauen sich konfrontiert sehen, wenn sie ihre Zukunft zu planen beginnen. Auftraggeber: Frauenbüro Wien A
2003fluID - arena of identities GameMod, «Selfware-politics of identities» Graz2003 AEXPOSITUR - a Virtual Knowledge Space GameModKIASMA Museum of Contemporary ArtHelsinki FI ein immaterielles Département diagonal, das Wissensgebiete verknüpft, das raumlos und zeitreisend rekonstruiert und dekonstruiert, und das ohne Museumspaläste bauen zu müssen, Wissenskathedralen, Flohmärkte der Erfahrung und Fundgruben der Erinnerung errichtet;.
2002
EXPOSITUR - ein virtueller Wissensraum / GameMod
Interaktive Inszenierung in einem Marktstand Karmelitermarkt, Wein A
im Zuge des Projektes «Unternehmen Capricorn» von Christoph Steinbrener
2001
LEVELBOSS ON HOLIDAY Synchronized mpeg2-Clips, Bregenz A, kuratiert von Unit-f
2000
PLAN-it! an Interactive Multisensory Environment,
Millennium Dome London GB
Die «Mind Zone» [Architektur: Office Zaha Hadid] entstand als von KünstlerInnen bespielte, synthetische Landschaft, in der Gesichtspunkte und Fragestellungen zu Bewusstsein, Geist, und Erkenntnis reflektiert werden sollten. Kooperation mit Art+Tek Institut Linz A
HOTEL SYNTHIFORNIA GameMod, Public Netbase Wien A,
«SYNWORLD» kuratiert von Konrad Becker
SOUNDCALENDAR Netzprojekt mit internationalen TeilnehmerInnen, Toronto CA
PATCHWORK - PATCHLIFE mixed-means installation
«Work&Culture» Landesmuseum Linz A
1998
<vspace=”4”> audio-visuelle Installation für einen Lift,
O.K Center of Contemporary Art Linz A
«Archiv X» kuratiert von Elke Krasny und Elisabeth Madlener
1997
SELFCONTAINED phone terror project, Public Netbase Wien A
BAD ROOM radio phonic composition (To Hear is to See, kuratiert von Gue Schmidt)
JAPAN DIARY images and sounds of a journey to Japan - aein Netzprojekt
BAD ROOM audio visual installation, Muu Media Base, Helsinki FI (kuratiert von Tuike und Simo Alitalo)
1995
ALIENS web art, Diagonale, Salzburg A, (kuratiert von Konrad Becker)
JUMPING video & sound installation,
Sainsbury Centre for the Visual Arts Norwich GB
(EAST Kuratoren: Marian Goodman, Giuseppe Penone)
1994
MOON RIVER underwater installation, Titanik Gallery, Turku FI
LINK III para-realistic staircase,
Ateneum Museum of Art, Helsinki FI (ISEA94)
1993
REWIND interactive Computer Installation, Mediagalleria, Turku FI
SAFE, kuratiert von Tuike und Simo Alitalo
LINK para-realistic staircase,
Kunsthalle Wien A und Museum of Modern Arts Bolzano IT
SOUND, kuratiert von Marisa Vescovo,
1991
ENTRÉE SORTIE shared authorship composition,
Galerie Theuretzbacher, ORF Kunstradio, Wien A und Instituto d. Bellas Artes Mexico City MEX
WIEN 1991 multi-media Pavilion,
Wien Museum, Karlsplatz Wien A