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Martin Bruch
Lebensdaten: geb. 1961 Hall in Tirol
Biographie: Studium an der Montan-Universität, Leoben (Erdölwesen, nach 7 Semestern abgebrochen); Studium an der an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien (Tonlehrgang);
Tonangler bei Filmen; die Erkrankung an Multipler Sklerose bedingte einen Wechsel vom Film-Set ins Film-Tonstudio TREMENS; Zehnjährige Arbeit als Geräusche-Archivar (er betreute etwa 40.000 Geräusche);
Durch Stürze mit dem Trittroller, später mit dem Rollstuhl, entdeckte Martin Bruch eine neue Perspektive und machte Fotos unmittelbar nach dem Sturz; Im Haymon Verlag erschien die erste Auflage der BRUCHLANDUNGEN - die subjektive Fotografie unmittelbar nach dem Sturz, dokumentiert mit 310; Harald Szeemann kuratierte 2001 die 49. Biennale in Venedig und integrierte Martin Bruch`s 366 Sturzfotos im Arsenale.
Seit 1998 ist er als Handbike-Fahrer täglich und bei jeder Witterung unterwegs, und drehte daraufhin (nachdem er kaum mehr stürzt) den Film "handbikemovie Vienna" und anschließend das "handbikemovie"; 2004 Großer Preis der Diagonale;
der Künstler lebt und arbeitet in Wien.