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Triangle
Datierung: 1975
Person:
Maße: 183 x 137,5 cm
Material/Technik: Öl, Acryl auf Leinwand
Creditline: Artothek des Bundes
Beschreibung: Das facettenreiche Werk von Kiki Kogelnik – von frühen abstrakt-informellen Kompositionen, skulpturalen "Hangings", farbintensiver, von Pop-Art beeinflusster Malerei bis zu zunehmend fragmentierten Körperbildern und -skulpturen – zählt zu den bedeutendsten Positionen österreichischer Kunst nach 1945. Nach künstlerischen Anfängen innerhalb der jungen Avantgarde im Umfeld der Wiener Galerie nächst St. Stephan übersiedelte Kogelnik 1962 nach New York, wo sie in Nachbarschaft zu Künstlerfreunden wie Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg und Andy Warhol eine eigenständige Variation der Pop-Art artikulierte. Der zweiten Welle des Feminismus begegnete Kogelnik in den 1970er-Jahren mit einer Reihe von Frauenbildern. In einer kritisch-ironischen Reflexion von in Werbung und Medien transportierten Schönheitsidealen und Klischees setzte sie dabei schablonenhaft und austauschbar wirkende Figuren in den typisierten Posen von Mannequins ins Bild. Übergroße Werkzeuge wie Korkenzieher, Scheren, Hämmer oder symbolträchtige Tiere wie Frösche, Eidechsen oder auch Schlangen fügen eine weitere assoziative Ebene hinzu.

Text: Kerstin Krenn
Objektnummer: 17284